Hundeschule/-Hotel Höslwang
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Eure
Andrea Aß


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Verstehen, Verständigung, Verständnis -

Die Basis für ein gutes Miteinander


Hundeerziehung ist ein unerschöpfliches Thema, die Buchhandlungen stehen voll mit Titeln dazu. Ich möchte hier nur einige grundlegende Aspekte ansprechen, die ich für wichtig erachte.
DIE
Hunde-Erziehungsmethode gibt es sowieso nicht. Wenden Sie aus den verschiedenen Erziehungsmethoden das an, was bei Ihrem "einzigartigen" Hund den meisten Erfolg verspricht. In einer Mensch-Hund-Beziehung ist es ähnlich wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Man "wächst aneinander", gleicht sich an. Was bei dem einen Paar/Team richtig ist, wäre bei einem anderen Team vielleicht falsch.


Und Sie sollten auch wissen, wie Ihr Hund zu Ihnen spricht, damit Sie nicht aneinander vorbei'reden' und Ihr Zusammenleben harmonischer und stressfreier wird.
Wenn wir vom Hund erwarten, dass er etwas lernt, müssen wir auch selbst bereit sein, etwas zu lernen. Hundeerziehung ist keine Zauberei, sondern harte Arbeit - und zwar harte Arbeit für den Menschen!


Erziehung und Ausbildung darf man nicht mit einander verwechseln. Die Grunderziehung ist eine Notwendigkeit, ohne die ein reibungsloses Zusammenleben zwischen Mensch und Hund nicht funktionieren kann. Sie beginnt bereits am ersten Tag, wenn der Welpe ins neue Heim kommt und sollte bei einem feinfühligen Hund konsequent aber doch behutsam, auf liebevolle, spielerische Art durchgeführt werden

Ich wage es zu behaupten, dass rund 90 % der anzutreffenden Probleme
in der Mensch-Hund-Beziehung darin begründet liegen,
dass der Mensch seinen Hund nicht als Hund sieht,
sondern als besondere Form von Mensch.
P. Krivy

Wussten Sie, dass auch Hunde sprechen können? Eigentlich reden unsere Vierbeiner permanent, drücken immer aus, was sie gerade denken – wir müssen ihnen nur zuhören! Leider verstehen die meisten Menschen sie allerdings nicht, oder selten, oder falsch. 

Interpretieren Sie bitte nicht menschliche Gefühle in den Hund (Pflichtgefühl, Dankbarkeit, schlechtes Gewissen, Schämen, Rache, Reue usw.) - die hat er nämlich nicht! Die Vermenschlichung geht dann oft auch noch weiter: "Er weiß, was er getan hat - er weiß, dass er das nicht darf - er hat es trotzdem gemacht - er hat eine Strafe verdient ...!" Immer wenn man einen Hundebesitzer trifft, der überzeugt davon ist, dass sein Hund "es ganz genau weiß", kann man darauf wetten, dass ausgerechnet dieser Hund besonders schlecht gehorcht. Das ist schon eigenartig. Eigentlich sollte man doch annehmen, dass Hunde, die alles ganz genau wissen, ganz besonders brav sind. Diese Hundehalter glauben auch, dass der Hund unsere Menschensprache ähnlich gut versteht wie ein fünfjähriges Kind und ihrem Befehl nur deshalb nicht gehorcht, weil er trotzig und aufsässig ist und seinen Menschen absichtlich auf die Palme bringen will. Doch es ist schon eine ziemlich hohe Intelligenzleistung des Hundes, wenn er lernt, ein bestimmtes Wort mit einer bestimmten Handlung zu verknüpfen. Den eigentlichen Wortsinn wird er nie verstehen. Machen Sie aus Ihrem Hund keinen vierbeinigen Menschen mit Kuschelfell!


Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
Ziehen Sie doch statt dessen mal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden!
Edward Hoagland


Hunde "unterhalten" sich untereinander nur sehr wenig über ihre Lautsprache sondern viel mehr über Körpersprache. Forscher haben herausgefunden, dass die Hundesprache in Struktur und Komplexität der Sprache eines zweijährigen Kindes ähnelt. Der Inhalt der Hunde"gespräche" bezieht sich - wie bei den meisten Menschengesprächen - auf Dinge des täglichen Lebens, auf soziale Angelegenheiten und die emotionale Welt in der man lebt. Eigentlich wäre es für uns Zweibeiner also gar nicht so schwer, wie Doktor Doolittle oder König Salomon mit den Hunden zu "reden". Trotzdem reden 96% der Hundebesitzer so mit ihrem Tier, wie sie auch mit Erwachsenen oder Kindern sprechen würden.

Hundeerziehung schließt Selbsterziehung mit ein, denn ein Hund ist immer nur so gut wie sein Hundeführer. Guter Lehrer - guter Schüler. Eine der wichtigsten Voraussetzungen bei der Ausbildung unserer Hunde ist, dass sie verstehen, was wir von ihnen wollen - also die schwierige Kommunikation zwischen zwei Arten, die zwar jede für sich als ein hochsoziales Wesen ein großes Repertoire an Mitteilungsmöglichkeiten hat, die aber eigentlich nur für Artgenossen bestimmt sind. Gerade das macht die Hundeerziehung für Anfänger so anstrengend. Wenn etwas schief geht und der “blöde Hund mal wieder überhaupt nichts kapiert”, dann liegt die Schuld bestimmt beim Zweibeiner und wir sollten überdenken, ob der Hund überhaupt verstehen konnte, was wir da verlangt haben. Vergessen Sie nicht, dass der Hund auch Unausgesprochenes "wörtlich" nimmt, d.h. Signale, die über Körpersprache oder Geruch vermittelt werden! Häufig bedenken wir nicht, dass der Hund außer den ausdrücklichen Befehlen auch eine Menge anderer Signale von uns erhält und verarbeitet. Unsere Erziehung erleidet oft Schiffbruch, weil unsere Befehle anders lauten als die anderen Signale.


Kommunikation ist nie das, was der Sender sendet,
sondern immer das, was der Empfänger versteht oder interpretiert!


Wir können unseren Hund nicht belügen. Er liest unsere Körpersprache wie ein offenes Buch, weiß unsere Bewegungen und unsere Gestik zu deuten. Er kennt unseren Körpergeruch in allen möglichen Situationen und kann ihn interpretieren. Manchmal könnte man wirklich meinen, unser Hund könnte Gedanken lesen. Er versteht kein Wort, das wir sprechen, aber er erkennt an unserer Stimme und an unserem Tonfall was wir wollen. Er merkt genau, ob unser Rufen schon etwas ärgerlich oder genervt klingt, ob bittend oder eher fordernd. Er weiß alles von uns, aber nicht warum wir so sind. Vor allem kennt er unsere Stärken, Schwächen, Autorität, Inkonsequenz, Gutmütigkeit, Bequemlichkeit - und er nutzt alles meisterhaft für sich aus. Aber er weiß auch ganz genau, wann es für ihn nichts zu holen gibt. Auch schlechte Manieren des Hundes liegen immer begründet im Hundeführer. Es sollte jedem Hundebesitzer klar sein, dass eigentlich er an sich arbeiten muss, denn der Hund verhält sich so, wie er es gelernt hat. Der Hund ist, was der Mensch aus ihm macht!

Wer seinen Hund mit Liebe anstatt mit Härte erzieht,
Nachsicht an seinen Fehlern übt, um ihn mit Geduld zu fördern
wird von ihm mit dem Kostbarsten belohnt - seinem Vertrauen.


Ich freue mich auf Sie!
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Andrea Aß